Berufsbezeichnung: Rechtsanwalt  ·  Zuständige Kammer: Rechtsanwaltskammer Düsseldorf
OLG-Hamburg-Kanzlei – Klarnamen-Beschluss erstritten (Az. 7 W 11/24) ✦ AKTUELL: kununu verliert Prozess in der Hauptsache Von SterneAdvo erstritten: OLG Hamburg 7 U 8/25 unanfechtbar · LG Hamburg 324 O 315/24 rechtskräftig Zur Entscheidung
Rechtsanwälte für Äußerungs- & Reputationsrecht

Indeed-Bewertung löschen lassen

Eine unfaire oder erfundene Indeed-Bewertung müssen Sie nicht hinnehmen. Als Kanzlei setzen wir Ihren Anspruch auf Unterlassung gegenüber Indeed durch – außergerichtlich und, wenn nötig, gerichtlich im Eilverfahren, gestützt auf unseren OLG-Hamburg-Beschluss zur Klarnamenpflicht.

  • Unterlassung durchsetzen – gegen die Plattform, nicht bloß eine Meldung
  • Eilverfahren – gerichtlicher Druck per einstweiliger Verfügung
  • OLG-Hamburg-Beschluss – zur Klarnamenpflicht (7 W 11/24)
  • Anwaltliche Vertretung – vollständig und bundesweit
Indeed-Bewertung löschen lassen – Kanzlei SterneAdvo, Rechtsanwalt Jan Meyer

In zwei Angaben zur Ersteinschätzung

Streng vertraulich

Kurz gesagt

Eine Indeed-Arbeitgeberbewertung ist zu entfernen, wenn sie unwahre Tatsachenbehauptungen oder Schmähkritik enthält – oder wenn kein echtes Beschäftigungs- bzw. Bewerbungsverhältnis zum Unternehmen besteht. Rechtsgrundlage ist der Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch aus § 1004 BGB analog i. V. m. § 823 Abs. 1 BGB (Unternehmenspersönlichkeitsrecht), bei unwahren Tatsachen zusätzlich § 824 BGB. Gegenüber der Plattform greift die Prüfpflicht nach Art. 16 DSA. Entscheidend ist nicht das Meldeformular, sondern die anwaltliche Durchsetzung des Unterlassungsanspruchs – notfalls im Eilverfahren. Erster Schritt: Bewertung mit Datum sichern und rechtlich prüfen lassen.
„…diese Rüge darf der Bewertete grundsätzlich so lange aufrechterhalten, bis ihm gegenüber der Bewerter so individualisiert wird, dass er das Vorliegen eines geschäftlichen Kontaktes überprüfen kann.“ — OLG Hamburg, Beschluss v. 08.02.2024, Az. 7 W 11/24 (von SterneAdvo erstritten)

Rechtsstand: Oktober 2026 · Beitrag von Rechtsanwalt Jan Meyer, SterneAdvo Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Klarnamen-Beschluss – von uns erstritten

Rechtsanwalt Jan Meyer hat vor dem OLG Hamburg erwirkt, dass Bewertungsportale einen anonymen Verfasser bei substantiierter Beanstandung so individualisieren müssen, dass der Bewertete das Vorliegen eines geschäftlichen Kontaktes überprüfen kann – oder die Bewertung entfernen müssen – eine vielbeachtete obergerichtliche Entscheidung.

2026 rechtskräftig bestätigt Diese Rechtsprechung wurde in einem parallel geführten Hauptsacheverfahren rechtskräftig bestätigt: LG Hamburg, Urteil vom 07.02.2025 (Az. 324 O 315/24). Die Berufung wurde vor dem OLG Hamburg (Az. 7 U 8/25) zurückgenommen – die Entscheidung ist damit unanfechtbar.

OLG Hamburg · Beschluss vom 08.02.2024 · Az. 7 W 11/24 →
Bekannt aus
WDRRTLLegal Tribune OnlinebeckVDI-NachrichtenPersonalwirtschaft

Auch Indeed-Bewertungen sind nicht rechtsfrei. Enthält ein Eintrag unwahre Tatsachenbehauptungen oder fehlt ein echter Beschäftigungsbezug, können Sie die Löschung verlangen. Auf eine substantiierte Beanstandung hin muss die Plattform die Angaben überprüfen. Bleibt sie untätig, führt der Anwaltsweg zum Ziel: die Durchsetzung Ihres Unterlassungsanspruchs gegenüber Indeed.

Unser Ansatz

Wir lassen nicht nur löschen – wir setzen Ihr Recht durch.

Eine rechtswidrige Bewertung verschwindet nicht durch eine Meldung, sondern durch einen durchsetzbaren Anspruch. Als Kanzlei für Äußerungs- und Reputationsrecht machen wir Ihren Anspruch auf Unterlassung gegenüber der Plattform geltend – und setzen ihn, wenn das Portal nicht reagiert, gerichtlich durch – bei Bedarf auch im Eilverfahren.

  1. 1

    Rechtliche Prüfung & Beweissicherung

    Wir ordnen die Äußerung juristisch ein – unwahre Tatsachenbehauptung, Schmähkritik oder fehlender Geschäftskontakt – und sichern sie gerichtsfest.

  2. 2

    Unterlassungsanspruch gegen die Plattform

    Wir fordern Indeed anwaltlich zur Unterlassung und Entfernung auf – gestützt auch auf den von uns vor dem OLG Hamburg erstrittenen Beschluss zur Klarnamenpflicht.

  3. 3

    Einstweilige Verfügung oder Klage

    Weigert sich Indeed, setzen wir die Entfernung gerichtlich durch – häufig schnell im Eilverfahren per einstweiliger Verfügung.

Indeed-Bewertung entfernen lassen: der Ablauf mit dem Anwalt – Rechtsanwalt Jan Meyer im Mandantengespräch

Wie helfen wir Ihnen beim Indeed-Bewertung löschen lassen?

  • Erstgespräch zum Kennenlernen Im Erstgespräch klären wir, ob und wie eine Zusammenarbeit in Betracht kommt.
  • Juristische Löschaufforderung Wir formulieren ein anwaltliches Schreiben an Indeed und fordern die Löschung rechtlich fundiert ein.
  • Schriftverkehr mit Indeed Wenn Indeed Rückfragen stellt, übernehmen wir die gesamte Kommunikation – bis zur Entscheidung.
  • Kontrolle der Löschung Wir überprüfen, ob die Bewertung (inkl. Kommentare) vollständig entfernt wurde.
  • Option auf weitergehende Maßnahmen Bei eskalierenden Fällen beraten wir Sie transparent zu möglichen Schritten gegen den Verfasser.
  • Einfache Kommunikation – Bundesweite Vertretung Kontakt via E-Mail, Formular, Telefon oder Teams. Persönliche Termine vor Ort sind nicht erforderlich.
Was Studien zeigen

Bewertungen entscheiden – über Kunden und über Talente

97 %

der Verbraucher lesen Bewertungen, bevor sie sich für ein Unternehmen entscheiden.

Quelle: BrightLocal, Local Consumer Review Survey 2026
47 %

ziehen Unternehmen mit nur wenigen Bewertungen gar nicht erst in Betracht.

Quelle: BrightLocal, Local Consumer Review Survey 2026
74 %

der als negativ empfundenen Bewertungen sind bei näherer Prüfung unzutreffend.

Quelle: Händlerbund-Studie 2025
54 %

lehnen eine Bewerbung bei schlechten Arbeitgeberbewertungen ab.

Quelle: Forschung und Wissen 2023

Wer darf auf Indeed einen Arbeitgeber bewerten – und wer nicht?

Indeed-Arbeitgeberbewertungen stammen nach den Richtlinien des Portals von Menschen, die tatsächlich für das Unternehmen gearbeitet haben – also aktuellen oder ehemaligen Beschäftigten. Genau hier setzt der rechtliche Hebel an: Eine Bewertung setzt einen echten Beschäftigungsbezug voraus.

Fehlt dieser Bezug, kann die Äußerung unzulässig sein. Denn Indeed ist als Portalbetreiberin mittelbare Störerin und muss auf eine substantiierte Beanstandung hin prüfen, ob überhaupt ein tragfähiger Kontakt bestand.

Beschäftigungsbezug als Grundvoraussetzung

Wer nie bei Ihnen angestellt war, hat regelmäßig keinen legitimen Anlass für eine Arbeitgeberbewertung. Behauptet eine Bewertung ein Arbeitsverhältnis, das es nie gab, lässt sich das rügen – der Betreiber muss dem nachgehen.

Der Nachprüfbarkeits-Maßstab des HansOLG

Das Hanseatische OLG hat den Grundsatz geprägt: Der Bewerter muss sich so individualisieren, dass der Bewertete den geschäftlichen Kontakt selbst überprüfen kann – oder die Bewertung ist zu entfernen (OLG Hamburg, Beschluss vom 08.02.2024, Az. 7 W 11/24). Eine Pflicht zur Nennung des Klarnamens folgt daraus nicht; entscheidend ist die Überprüfbarkeit des Kontakts.

Wettbewerber, Nie-Beschäftigte, Verwechslungen

Bewertungen von Mitbewerbern, von Personen, die sich nur beworben, aber nie gearbeitet haben, oder Verwechslungen mit einem anderen Unternehmen sind typische Angriffspunkte. Solche Einträge halten einer Überprüfung des Beschäftigungsbezugs oft nicht stand.

Wer hat mich bewertet? Ist eine Indeed-Bewertung wirklich anonym?

Indeed-Bewertungen erscheinen unter einem Anzeigenamen; den Klarnamen und die Kontaktdaten des Verfassers zeigt das Portal öffentlich nicht an. Für Sie als Arbeitgeber wirkt die Bewertung damit anonym.

Anonymität heißt aber nicht Rechtlosigkeit. Ob und wie sich gegen eine Bewertung vorgehen lässt, hängt nicht davon ab, dass Sie den Namen des Verfassers kennen.

Sie brauchen den Namen des Verfassers nicht

Für die Durchsetzung eines Unterlassungsanspruchs richtet sich der Anspruch gegen das Portal als Störerin, nicht zwingend gegen die einzelne Person. Der Weg über die Beanstandung rechtswidriger Inhalte funktioniert auch bei anonymen Bewertungen.

Anonym gegenüber Ihnen – nicht spurlos im System

Indeed hält beim Konto des Verfassers Daten vor. In geeigneten Fällen kann – konservativ und einzelfallabhängig – ein Auskunftsweg nach dem TDDDG in Betracht kommen. Ob das sinnvoll ist, klären wir fallbezogen; Erfolg und Reichweite sind offen und hängen von den Voraussetzungen ab.

Eigenrecherche birgt Risiken

Indeed sieht in seinen Richtlinien vor, dass Arbeitgeber die Identität hinter einer Bewertung nicht ermitteln; eine Eigenrecherche kann daher nach hinten losgehen. Der saubere Weg führt über die rechtliche Beanstandung des Inhalts.

Kann man das Indeed-Arbeitgeberprofil löschen oder abschalten?

Das Arbeitgeberprofil auf Indeed entsteht nicht dadurch, dass Sie es anlegen – es bildet sich rund um Ihr Unternehmen, sobald Bewertungen vorliegen. Deshalb lässt es sich für ein aktives Unternehmen in aller Regel nicht pauschal wegklicken.

Ein von Ihnen selbst eingerichtetes Arbeitgeberkonto können Sie über Indeed schließen lassen. Das entfernt aber nicht automatisch die öffentlich sichtbaren Bewertungen – diese sind vom Verwaltungskonto getrennt.

Profil weg heißt nicht Bewertungen weg

Das Schließen eines Arbeitgeberkontos beendet Ihren Verwaltungszugang, lässt die vorhandenen Bewertungen aber typischerweise bestehen. Wer die Bewertungen loswerden will, muss an den Einzelbewertungen ansetzen – nicht am Profil insgesamt.

Der belastbare Weg: rechtswidrige Einzelbewertungen angreifen

Statt das Profil zu bekämpfen, gehen wir gezielt gegen die rechtswidrigen einzelnen Bewertungen vor und setzen den Unterlassungsanspruch durch – bei Bedarf im Eilverfahren. Das ist der Weg, der rechtlich trägt.

Genaue Profil-Mechanik ist portalgesteuert

Wie weit Indeed ein Profil im Einzelfall inaktiv setzt oder ausblendet, entscheidet das Portal nach eigenen Regeln und kann sich ändern. Deshalb formulieren wir hier bewusst zurückhaltend und prüfen die Optionen für Ihren konkreten Fall.

Wann ist eine Indeed-Bewertung rechtswidrig?

Nicht jede negative Bewertung ist angreifbar – zulässige Kritik und Meinungsäußerung müssen Sie hinnehmen. Rechtswidrig wird es dort, wo Grenzen überschritten werden.

Ob eine Bewertung diese Grenzen reißt, entscheidet sich am konkreten Text und am Kontext. Diese Einordnung nehmen wir für Ihren Fall vor.

Unwahre Tatsachenbehauptungen

Behauptet die Bewertung konkrete, überprüfbare Fakten, die schlicht nicht stimmen, besteht regelmäßig ein Unterlassungsanspruch. Anders als bei reinen Meinungen kommt es hier auf Wahrheit oder Unwahrheit an.

Fehlender Geschäfts- bzw. Beschäftigungskontakt

Lässt sich der behauptete Kontakt nicht überprüfen, greift der Nachprüfbarkeits-Maßstab: individualisieren, sodass Sie den Kontakt selbst prüfen können – oder entfernen (Az. 7 W 11/24).

Schmähkritik und Beleidigung

Wo es nicht mehr um die Sache, sondern nur noch um die Herabsetzung Ihrer Person oder Ihres Betriebs geht, verlässt die Äußerung den geschützten Bereich. Auch pauschale Verunglimpfungen ohne Tatsachenkern können unzulässig sein.

Anonyme Bewertung eines angeblich ehemaligen Mitarbeiters – welcher Hebel bleibt?

Gerade Bewertungen, die pauschal einem „ehemaligen Mitarbeiter“ zugeschrieben werden, sind für Arbeitgeber besonders ärgerlich: Sie können den Fall häufig nicht zuordnen und die Vorwürfe nicht überprüfen.

Genau diese fehlende Überprüfbarkeit ist der Hebel. Sie müssen nicht beweisen, dass die Bewertung falsch ist – Sie können verlangen, dass der Kontakt überprüfbar wird.

Beanstandung des nicht nachprüfbaren Kontakts

Wenn nichts an der Bewertung erkennen lässt, ob und wann die Person bei Ihnen beschäftigt war, dürfen Sie das rügen. Der Betreiber muss den Kontakt sodann so individualisieren lassen, dass er nachprüfbar wird – oder die Bewertung entfernen.

Kein Anerkenntnis durch die Rüge

Die Rüge, dass Sie den Vorgang nicht nachvollziehen können, ist kein Eingeständnis. Sie ist der legitime erste Schritt, um überhaupt eine Überprüfung auszulösen.

Gefälschte oder gekaufte Indeed-Bewertung – woran erkennt man sie?

Fake-Bewertungen lassen sich selten mit letzter Sicherheit „von außen“ nachweisen – aber es gibt Anhaltspunkte, die einen begründeten Verdacht stützen und eine Beanstandung tragen können.

Wichtig: Es genügt oft nicht, eine Bewertung „unfair“ zu finden. Für ein rechtliches Vorgehen sammeln wir belastbare Indizien.

Typische Auffälligkeiten

Bestimmte Muster tauchen bei zweifelhaften Bewertungen häufiger auf. Einzeln beweisen sie nichts, in der Summe stützen sie einen Verdacht.

Vom Verdacht zur Beanstandung

Wir prüfen, ob sich der Verdacht zu einer substantiierten Beanstandung verdichten lässt – etwa über den fehlenden nachprüfbaren Kontakt oder unwahre Tatsachenbehauptungen. Ob sich der Nachweis im Einzelfall führen lässt, ist offen und hängt von den Umständen ab.

Wie lange dauert es, eine Indeed-Bewertung löschen zu lassen?

Eine pauschale Frist gibt es nicht – die Dauer hängt vom Weg und vom Verhalten des Portals ab. Seriös lässt sich vorab keine feste Zeit versprechen.

Grob unterscheiden sich zwei Wege: die Meldung an das Portal und der anwaltliche Weg über einen durchsetzbaren Anspruch.

Meldeweg: schnell einzuleiten, offen im Ergebnis

Eine Meldung über das Portal ist rasch abgesetzt. Ob und wann Indeed reagiert, entscheidet aber das Portal – ein Anspruch auf Löschung entsteht durch die bloße Meldung nicht.

Anwaltlicher Weg: gerichtet auf Durchsetzung

Reagiert das Portal nicht angemessen, lässt sich der Unterlassungsanspruch durchsetzen – bei Bedarf im Eilverfahren, das gerade auf zügige Klärung angelegt ist. Zeitkritisch ist, dass Sie nicht zu lange zuwarten, weil das die Eilbedürftigkeit gefährden kann.

Indeed-Bewertung mit oder ohne Anwalt entfernen lassen?

Sie können zunächst selbst versuchen, eine Bewertung über den Meldeweg beim Portal zu beanstanden. Das ist niederschwellig – stößt aber an Grenzen, sobald das Portal blockt.

Der Unterschied liegt in der Durchsetzbarkeit: Eine Meldung ist eine Bitte, ein durchgesetzter Anspruch ist verbindlich.

Selbst melden – und die Grenzen

Die Eigenmeldung kann funktionieren, wenn ein Verstoß offensichtlich ist. Bleibt der Erfolg aus, haben Sie keinen Hebel, das Portal zu binden – und riskieren, wertvolle Zeit für ein Eilverfahren zu verlieren.

Anwaltlich: den Unterlassungsanspruch durchsetzen

Wir prüfen die Bewertung, formulieren die Beanstandung rechtlich belastbar und setzen den Unterlassungsanspruch bei Bedarf gerichtlich durch. So wird aus einer Bitte eine verbindliche Verpflichtung.

Was kostet die anwaltliche Durchsetzung bei Indeed – und wie transparent ist das?

Die Kosten hängen davon ab, wie viele Bewertungen betroffen sind und ob es beim Schriftverkehr bleibt oder ein gerichtlicher Schritt nötig wird. Was auf Sie zukommt, besprechen wir vorab – nachvollziehbar und ohne Überraschungen.

Kein Erfolgshonorar, keine versteckten Posten, kein Preis-Dumping. Wir arbeiten auf Basis klarer, im Vorfeld besprochener Honorare.

Erst prüfen, dann entscheiden

Bevor Kosten entstehen, klären wir im kostenfreien, unverbindlichen Erstgespräch, ob und wie eine Zusammenarbeit in Betracht kommt. Sie entscheiden auf informierter Grundlage.

Transparente Honorargrundlage

Den Rahmen legen wir vor Beginn fest, damit Sie Planungssicherheit haben. Konkrete Zahlen nennen wir fallbezogen – nicht als pauschales Werbeversprechen.

Warum „gelöscht“ bei Indeed nicht immer „dauerhaft weg“ heißt

Eine Bewertung, die verschwindet, ist nicht in jedem Fall endgültig erledigt. Je nachdem, auf welchem Weg sie entfernt wurde, kann das Thema erneut aufkommen.

Deshalb kommt es darauf an, wie eine Bewertung wegfällt – nicht nur, dass sie kurzfristig nicht mehr sichtbar ist.

Freiwillige Entfernung vs. durchgesetzter Anspruch

Nimmt ein Portal einen Eintrag nur kulanzweise herunter, fehlt die verbindliche Grundlage, dass er nicht in ähnlicher Form wiederkehrt. Ein durchgesetzter Unterlassungsanspruch schafft dagegen eine belastbarere Basis.

Wiederkehr im Blick behalten

Wir achten darauf, dass eine erledigte Bewertung nicht in leicht abgewandelter Form neu auftaucht, und ordnen ein, welche Reaktion dann angemessen ist.

Indeed und Glassdoor gehören jetzt zusammen – was bedeutet das für Ihre Bewertungen?

Indeed und Glassdoor gehören beide zur Unternehmensgruppe Recruit Holdings. Für Sie als Arbeitgeber heißt das: Bewertungen auf beiden Portalen rücken näher zusammen und werden teils gebündelt dargestellt.

Wie genau die Bewertungsbestände beider Portale technisch verknüpft werden, entwickelt sich fortlaufend; wir beobachten die Entwicklung und ordnen sie in Ihrem Fall konkret ein. Entscheidend bleibt: Auch gegen Bewertungen auf diesen Portalen lässt sich bei Rechtswidrigkeit vorgehen.

Zwei Portale im Blick behalten

Wer bei Indeed betroffen ist, sollte auch prüfen, wie sich die Bewertungslage bei Glassdoor darstellt. Eine Reputationsstrategie, die nur ein Portal betrachtet, greift heute oft zu kurz.

Rechtsweg bleibt portalbezogen

Auch bei zusammengeführter Anzeige richtet sich das Vorgehen gegen die konkrete rechtswidrige Bewertung auf dem jeweiligen Portal. Wir ordnen ein, welcher Schritt bei welchem Portal ansetzt – die genaue technische Verzahnung entwickelt sich fortlaufend und beobachten wir.

Weitere häufige Fragen zu Indeed-Bewertungen

Kurz und auf den Punkt: die Fragen, die uns zu Indeed am häufigsten erreichen.

Kann Indeed gezwungen werden, eine Bewertung zu prüfen?

Auf eine substantiierte Beanstandung hin muss das Portal als mittelbare Störerin dem Hinweis nachgehen. Bleibt es untätig, lässt sich der Unterlassungsanspruch durchsetzen – bei Bedarf im Eilverfahren.

Muss ich beweisen, dass die Bewertung falsch ist?

Nicht bei fehlendem nachprüfbarem Kontakt: Dort dürfen Sie verlangen, dass der Kontakt so individualisiert wird, dass Sie ihn selbst überprüfen können – oder die Bewertung entfernt wird.

Kann ich eine positive Antwort auf die Bewertung schreiben?

Eine sachliche öffentliche Reaktion ist möglich und kann sinnvoll sein. Sie ersetzt aber keine rechtliche Beanstandung, wenn die Bewertung rechtswidrig ist – und darf keine internen oder personenbezogenen Details preisgeben.

Was ist der erste Schritt bei einer neuen Negativbewertung?

Sichern Sie den Eintrag (Screenshot mit Datum) und warten Sie nicht zu lange. Frühes Handeln hält den Eilweg offen. Im kostenfreien, unverbindlichen Erstgespräch klären wir, ob und wie eine Zusammenarbeit in Betracht kommt.

Unsere neuesten gerichtlichen Erfolge

Wir kämpfen für Ihren guten Ruf

Indeed-Bewertungen, die überzeugen – nicht verunsichern

  • Überzeugendes Profil auf Indeed Qualifizierte Bewerber und engagierte Mitarbeiter entscheiden sich bevorzugt für Unternehmen mit einem überzeugenden Indeed-Profil und starker Arbeitgebermarke.
  • Wirtschaftliche Vorteile durch einen besseren Ruf Ein überzeugendes Bewertungsprofil verschafft Ihnen einen klaren Wettbewerbsvorteil, erhöht Ihre Marktposition und sichert Ihnen langfristigen Erfolg in der Branche.
  • Stärkerer Eindruck bei Kunden und Geschäftspartnern Ihre Außenwahrnehmung wird durch ein vertrauenswürdiges Online-Profil gestärkt und macht Sie zur bevorzugten Wahl für Partner und Kunden.
Echte Mandantenstimmen

Hören Sie, was unsere echten Mandanten sagen

Echte Unternehmer berichten, wie sich ihre Reputationslage nach der Zusammenarbeit verändert hat.

Negative Indeed-Bewertung löschen lassen – Mandanten-Erfahrung (Technologie & Software) Technologie & Software
„Endlich Ruhe im Unternehmen – die falschen Bewertungen waren schnell und rechtssicher weg.“
Indeed-Rezension entfernen lassen – Erfahrungsbericht eines Mandanten (Jahresbetreuung) Jahresbetreuung
„Über 150 Bewertungen in meiner laufenden Jahresbetreuung – endlich dauerhaft Ruhe.“
Unberechtigte Indeed-Bewertung entfernen – Mandant berichtet (Pflege) Pflege
„Der Rufmord-Schutzbrief hat uns den Rücken freigehalten.“
Schlechte Indeed-Bewertung löschen – Erfahrung eines Mandanten (Mittelstand) Mittelstand
„Erfolgreiche Zusammenarbeit zur Verbesserung unseres Unternehmensimages.“

Häufige Fragen

Kann man eine Indeed-Bewertung löschen lassen?

Ja – wenn die Bewertung rechtswidrig ist: bei unwahren Tatsachenbehauptungen, Schmähkritik oder fehlendem Beschäftigungsbezug. Eine zulässige Meinungsäußerung bleibt dagegen bestehen. Für jede Bewertung entwickeln wir eine passende Strategie und setzen rechtswidrige Bewertungen konsequent schachmatt.

Wann ist eine Indeed-Bewertung rechtswidrig?

Rechtswidrig ist eine Indeed-Bewertung vor allem bei unwahren Tatsachenbehauptungen, Beleidigung oder Schmähkritik – oder wenn kein tatsächlicher Beschäftigungsbezug zum bewerteten Unternehmen besteht. Eine sachliche Meinung ist dagegen zulässig.

Kann man Indeed zwingen, eine Bewertung zu löschen?

Indeed muss einer berechtigten Rüge nachgehen (Melde- und Abhilfeverfahren nach Art. 16 DSA). Reagiert das Portal nicht, lässt sich der Unterlassungsanspruch gerichtlich – notfalls im Eilverfahren – durchsetzen. Der Titel ist ordnungsgeldbewehrt (§ 890 ZPO) und erfasst auch kerngleiche Wiederholungen.

Was sollte ich bei einer negativen Indeed-Bewertung zuerst tun?

Sichern Sie die Bewertung zuerst vollständig (Screenshot mit Datum und URL). Antworten Sie nicht öffentlich und kontaktieren Sie das Portal nicht auf eigene Faust – das kann die spätere Durchsetzung erschweren. Lassen Sie die Bewertung rechtlich prüfen, bevor Sie handeln.

Was tun bei einer anonymen Indeed-Bewertung ohne Beschäftigungsbezug?

Bei anonymen Bewertungen können Sie verlangen, dass das Portal den Verfasser so individualisiert, dass sich der Beschäftigungsbezug überprüfen lässt. Legt das Portal das nicht dar, ist die Bewertung nach der Rechtsprechung des OLG Hamburg (Beschluss v. 08.02.2024, Az. 7 W 11/24) zu entfernen.

Wie schnell sollte man gegen eine Indeed-Bewertung vorgehen?

Schnell – aber überlegt. Je länger eine rechtswidrige Bewertung online steht, desto größer der Imageschaden. Ein bloßes Wegmelden bringt selten dauerhaft Ruhe: weggemeldete Bewertungen können wiederkehren. Nachhaltig schützt nur die Durchsetzung des Unterlassungsanspruchs.

★★★★★ Sehr gut bei · 4,97/5 · 77* Bewertungen · 100 % Empfehlungen Gesetzlicher Hinweis gem. § 5b Abs. 3 UWG: Bewertungen bei ProvenExpert wurden nicht auf Echtheit überprüft.