Einleitung: Google Bewertungen löschen – Wie Sie gegen Fake-Bewertungen vorgehen
Google Bewertungen sind ein wichtiger Faktor für das Image und die Reputation eines Unternehmens. Sie können Kunden anziehen oder abschrecken. Leider gibt es immer wieder Fälle von Fake-Bewertungen, die dem Ruf eines Unternehmens schaden können. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie gegen solche unechten Bewertungen vorgehen und Google Bewertungen löschen können.

Begriffserklärung: Was sind Fake-Bewertungen?
Fake-Bewertungen sind unechte Bewertungen, die oft mit der Absicht erstellt werden, einem Unternehmen zu schaden. Sie können von Konkurrenten, unzufriedenen Kunden oder sogar von Personen stammen, die nie einen Kontakt mit dem Unternehmen hatten. Solche Bewertungen können das Ansehen eines Unternehmens erheblich beeinträchtigen und sollten daher so schnell wie möglich gelöscht werden.
Vertiefendes Fachwissen: Wie kann man Google Bewertungen löschen?
Google bietet Unternehmen die Möglichkeit, gegen unangemessene oder falsche Bewertungen vorzugehen. Hierfür müssen Sie zunächst den betreffenden Beitrag melden und eine Begründung für die Löschung angeben. Anschließend prüft Google den Fall und entscheidet über die Löschung der Bewertung.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Google nicht jede negative Bewertung löscht. Nur wenn die Bewertung gegen die Richtlinien von Google verstößt, wird sie entfernt. Dazu gehören unter anderem Hassreden, sexuell explizite Inhalte oder persönliche Angriffe.
Konkrete Praxisbeispiele: Wie wirkt sich das OLG Hamburg-Klarnamenurteil auf Google Bewertungen aus?
Das OLG Hamburg-Klarnamenurteil vom 08.02.2024 (Az. 7 W 11/24) hat einen wichtigen Präzedenzfall für den Umgang mit Fake-Bewertungen geschaffen. Das Urteil besagt, dass Bewertungsportale wie Kununu bei berechtigtem Interesse des betroffenen Unternehmens den Klarnamen des Bewertenden preisgeben müssen.
Dieses Urteil kann auch auf Google Bewertungen angewendet werden und bietet Unternehmen eine weitere Möglichkeit, gegen Fake-Bewertungen vorzugehen. Wenn ein Unternehmen den Verdacht hat, dass eine negative Bewertung gefälscht ist, kann es rechtliche Schritte einleiten und die Herausgabe des Klarnamens des Bewertenden verlangen.
Rechtsanwalt Jan Meyer von SterneAdvo hat dieses Präzedenzurteil persönlich erstritten und kann Sie daher kompetent in solchen Fällen beraten. Hier können Sie mehr über das Urteil erfahren.
Handlungsempfehlungen: So gehen Sie gegen Fake-Bewertungen vor
Wenn Sie eine Fake-Bewertung auf Google entdecken, sollten Sie zunächst versuchen, diese zu melden und zur Löschung vorzuschlagen. Sollte dies nicht erfolgreich sein, können Sie rechtliche Schritte einleiten und die Herausgabe des Klarnamens des Bewertenden verlangen.
Es ist jedoch wichtig, dass Sie in solchen Fällen professionelle Unterstützung suchen. Ein erfahrener Anwalt kann Sie dabei unterstützen, Ihre Rechte durchzusetzen und gegen Fake-Bewertungen vorzugehen.
Fazit: Google Bewertungen löschen und gegen Fake-Bewertungen vorgehen
Fake-Bewertungen können das Ansehen eines Unternehmens erheblich schädigen. Es ist daher wichtig, dass Sie wissen, wie Sie gegen solche Bewertungen vorgehen können. Das OLG Hamburg-Klarnamenurteil bietet Ihnen dabei eine weitere Möglichkeit, Ihre Rechte durchzusetzen.
Wenn Sie Unterstützung bei solchen Themen benötigen, kontaktieren Sie uns gerne. Wir helfen ausschließlich Arbeitgebern und das aus Überzeugung und Leidenschaft.