Google Rezension entfernen lassen: So kannst du es mit erstklassigem Ergebnis tun

Google Rezension entfernen lassen: So erreichen Sie erstklassige Ergebnisse

Das Internet hat die Art und Weise, wie wir Geschäfte machen, revolutioniert. Kunden können ihre Erfahrungen mit Unternehmen online teilen und so anderen bei ihrer Kaufentscheidung helfen. Doch was passiert, wenn eine negative Google-Rezension Ihr Unternehmen in ein schlechtes Licht rückt? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie eine Google Rezension entfernen lassen können und welche Rolle dabei das OLG Hamburg-Klarnamenurteil vom 08.02.2024 (Az. 7 W 11/24) spielt.

google rezension entfernen lassen

Begriffserklärungen

Bevor wir uns dem Prozess des Entfernens von Google-Rezensionen widmen, ist es wichtig, einige Begriffe zu klären. Eine Google-Rezension ist eine Bewertung, die ein Kunde oder Nutzer auf der Plattform Google My Business hinterlässt. Diese Bewertungen sind öffentlich sichtbar und können einen erheblichen Einfluss auf das Image Ihres Unternehmens haben.

Das Entfernen einer Google-Rezension bedeutet, dass diese nicht mehr öffentlich sichtbar ist. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht jede negative Rezension entfernt werden kann. Es gibt bestimmte Kriterien und Richtlinien, die erfüllt sein müssen.

Vertiefendes Fachwissen

Um eine Google Rezension entfernen lassen zu können, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Google entfernt Rezensionen, die gegen die Richtlinien für Google-Bewertungen verstoßen. Dazu gehören unter anderem Hassreden, gefälschte Bewertungen und persönliche Angriffe.

Jedoch kann es vorkommen, dass Google eine Rezension nicht entfernt, obwohl Sie der Meinung sind, dass diese gegen die Richtlinien verstößt. In diesem Fall können Sie rechtliche Schritte einleiten. Hier kommt das OLG Hamburg-Klarnamenurteil vom 08.02.2024 (Az. 7 W 11/24) ins Spiel.

Dieses Urteil hat einen wichtigen Präzedenzfall geschaffen: Bewertungsportale müssen im Streitfall den Klarnamen des Bewertenden nennen oder den Eintrag löschen. Dieses Urteil wurde von Rechtsanwalt Jan Meyer von SterneAdvo persönlich erstritten und bietet eine solide Grundlage für rechtliche Schritte gegen unfaire Bewertungen.

Konkrete Praxisbeispiele

Angenommen, Ihr Unternehmen erhält eine negative Google-Rezension, die offensichtlich falsche Informationen enthält. Sie melden diese Rezension bei Google und bitten um Entfernung, jedoch ohne Erfolg.

In diesem Fall könnten Sie auf Basis des OLG Hamburg-Klarnamenurteils rechtliche Schritte einleiten. Sie könnten beispielsweise eine einstweilige Verfügung beantragen und Google zur Entfernung der Rezension zwingen. Gleichzeitig könnten Sie den Verfasser der Rezension auf Schadensersatz verklagen.

Ein weiteres Beispiel wäre eine Google-Rezension, die persönliche Angriffe oder Hassreden enthält. Auch in diesem Fall könnten Sie auf Basis des OLG Hamburg-Klarnamenurteils rechtliche Schritte einleiten und die Entfernung der Rezension erzwingen.

Handlungsempfehlungen

Wenn Sie eine Google Rezension entfernen lassen möchten, sollten Sie zunächst versuchen, dies über die Google-Plattform zu tun. Sollte dies nicht erfolgreich sein, können Sie rechtliche Schritte einleiten.

In beiden Fällen ist es ratsam, sich an einen spezialisierten Anwalt zu wenden. Dieser kann Sie beraten und Ihnen helfen, die besten Schritte zu unternehmen. Außerdem kann ein Anwalt Ihnen dabei helfen, Ihre Rechte durchzusetzen und gegebenenfalls Schadensersatz zu fordern.

Es ist wichtig zu beachten, dass das Entfernen einer Google-Rezension Zeit und Geduld erfordert. Es ist daher ratsam, so früh wie möglich zu handeln und sich professionelle Unterstützung zu holen.

Fazit

Negative Google-Rezensionen können das Image Ihres Unternehmens schädigen. Es ist daher wichtig, zu wissen, wie Sie eine Google Rezension entfernen lassen können. Dabei kann das OLG Hamburg-Klarnamenurteil vom 08.02.2024 (Az. 7 W 11/24) eine wichtige Rolle spielen.

Wenn Sie Unterstützung bei solchen Themen benötigen, kontaktieren Sie uns gerne. Wir helfen ausschließlich Arbeitgebern und das aus Überzeugung und Leidenschaft.

Jan Meyer

Rechtsanwalt

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Jan Meyer

Jan Meyer ist Rechtsanwalt und Geschäftsführer der auf Reputationsrecht spezialisierten Kanzlei SterneAdvo. Er hat die wegweisende Entscheidung des OLG Hamburg vom 08.02.2024 (Az. 7 W 11/24) gegen kununu gerichtlich erstritten, mit der Bewertungsplattformen verpflichtet wurden, bei Zweifeln an der Echtheit negativer Bewertungen entweder die Identität des Verfassers offenzulegen oder die Bewertung zu löschen. Jan Meyer berät Unternehmer bundesweit bei der konsequenten Abwehr von anonymem Rufmord und dem strategischen Schutz ihrer Reputation.

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Jan Meyer ist Rechtsanwalt und Geschäftsführer der auf Reputationsrecht spezialisierten Kanzlei SterneAdvo. Er hat die wegweisende Entscheidung des OLG Hamburg vom 08.02.2024 (Az. 7 W 11/24) gegen kununu gerichtlich erstritten, mit der Bewertungsplattformen verpflichtet wurden, bei Zweifeln an der Echtheit negativer Bewertungen entweder die Identität des Verfassers offenzulegen oder die Bewertung zu löschen. Jan Meyer berät Unternehmer bundesweit bei der konsequenten Abwehr von anonymem Rufmord und dem strategischen Schutz ihrer Reputation.